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Jürgen Schelhorn

Kunsthandel - Fine Arts - Leipzig

Kunst ist nicht nur eine stabile, sondern vor allem eine sichere Wertanlage. Sicher bedeutet, dass es am Ende eine Wertsteigerung gegeben hat. Von daher ist Kunst eine langfristige, nicht nur stabile und wertbeständige Anlageform, sondern auch eine sichere. Wenn man in Künstler investiert, die ein stetiges Wertwachstum verzeichnen können, wird der Preis auch noch in Zukunft steigen. Ein Preisverfall ist sehr unwahrscheinlich.

Das ist der Grund, warum wir im Kunstmarkt insgesamt in den letzten 30 Jahren seit dem ersten großen Sprung 1989, Jahr für Jahr mehr Marktvolumen haben. Die Umsätze sind stetig gewachsen, weil die Käufer heute hauptsächlich auf inliquide Investments und darauf setzen, dass man Anlageobjekte länger behält. Damit fallen auch die Vorauskosten nicht mehr so stark ins Gewicht.

 

 

Die nachfolgenden Publikationen über Kunst, speziell über Kunst das 19. Jahrhunderts

sind der Maßstab für unser Angebot.

 

1. Namhafter, international bekannter Künstler

2. Realistisches Preisangebot

3. Werthaltigkeit und Wertstabilität

4. Erschwingliche Preise

04.02.2011aus „Handelsblatt“ Autor: Christian Herchenröser

 

Malerei 19. Jahrhundert

Schluss mit dem Dornröschenschlaf

 

 

Die Malerei des 19. Jahrhunderts erlebt einen beispielhaften Preisauftrieb. Davon profitieren auch lange unterbewertete Künstler. Den Markt beherrscht aber das Bilderbuchhafte und leicht Zugängliche. Im Topsegment sind Privatsammler die wichtigsten Käufer.

 

BERLIN. Der Markt für europäische Gemälde des 19. Jahrhunderts ist wieder äußerst lebendig. Er erwachte mit Aplomb im November 2010 aus einem Dornröschenschlaf, der in den letzten Jahren nur Großmeister der einzelnen Nationalschulen Stärke zeigen ließ. Jetzt sieht es ganz so aus, als ob auch lange unterbewertete Künstler wieder an Boden gewinnen.

 

Am 4. November kamen bei Sotheby’s in New York 82 Werke unter den Hammer, die 61,5 Mio. Dollar erlösten. Mit 35,9 Mio. entfiel hier mehr als die Hälfte auf das ebenso monumentale wie gefällige Ägyptenbild „Die Auffindung des Moses“ von Sir Lawrence Alma-Tadema, die ein amerikanischer Sammler 1995 bei Christie’s für 2,2 Mio. Dollar ersteigert hatte. Der Rekordpreis huldigt dem Zeitgeist. Er feiert den Detailfetischismus und die strahlende Palette der viktorianischen Salonmalerei, und er ist eine Apotheose des boomenden europäischen Orientalismus, dem wir in Kürze eine separate Marktanalyse widmen werden.

Spitzenpreise wurden in dieser Novemberauktion auch für französische Salonmaler und für den in Paris tätigen Italiener Giovanni Boldini geboten, der als Gesellschaftsmaler den Typ der Femme fatale in die Gesellschaftsmalerei des Fin de Siècle eingeführt hatte. Ein kokettes Mädchenporträt wurde für 6,5 Mio. Dollar, das Bildnis des Malers Alexander Harrison für 2,1 Mio. Dollar zugeschlagen. Der Preisauftrieb war programmiert: Eine Woche vorher hatte ein Damenporträt („Madame Florian“) im Pariser Auktionshaus Choppin de Janvry 2,1 Mio. Euro brutto eingespielt.

Dass diese Versteigerung keine Eintagsfliege war, zeigte sich drei Wochen später in London. Dort hatte Sotheby’s, Marktführer auf diesem Sammelgebiet, 211 Werke des europäischen 19. Jahrhunderts aufgefahren. Neben den permanent boomenden Orientalisten setzten hier deutsche, österreichische und skandinavische Malerei repräsentative Akzente. Auch hier waren im Topsegment Privatsammler die wichtigsten Käufer, während sich der Handel mehr im mittleren Segment bediente. Skandinavische Sammler zum Beispiel ersteigerten eine melancholische Baumstudie des Dänen Vilhelm Hammershoi und ein Landschaftsidyll des Norwegers Gerhard Munthe für 247 250 und 361 250 Pfund.

Im Gegensatz dazu erscheinen die 181 250 Pfund, die ein Doppelporträt des einst hochgefeierten Schweden Anders Zorn erzielte, deutlich unterbewertet. Zorns Bildnismalerei ist nicht geringer einzustufen als die von Boldini, der seinen Dynamismus nicht zuletzt der Begegnung mit Zorn-Gemälden auf der Pariser Weltausstellung 1890 verdankt.

Alle Zuschläge überragen die 3,1 Mio. Pfund (3,6 Mio. Euro), die Joaquin Sorollas Strandbild „Junger Fischer, Valencia“ erzielte. Sorolla, der einzige spanische Impressionist mit Weltgeltung, ist seit Jahren ein Dauerseller im Millionenbereich. Seine Strandszenen bringen stets die höchsten Preise. Sie verbinden das, was Sammler schon 1906 in der Sorolla-Retrospektive der Pariser Galerie Georges Petit fesselte: spontaner Pinselstrich, Lichtzauber und kühne Komposition.

 

Kunst - eine Investition mit emotionaler Dividende

 

Börsen-Zeitung, 19.05.2012,

Autor Raymund Scheffler

Sachverstand schafft Transparenz im Kunstmarkt

Das Interesse an Kunstinvestments hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Von 2002 bis 2011 hat sich der Gesamtumsatz des Kunstmarktes mit 46,3 Mrd. Euro mehr als verdoppelt. Neben emotionalen Gründen, Kunstobjekte zu erwerben, bietet Kunst eine interessante Ergänzung zur Diversifizierung des Gesamtvermögens.

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten suchen Anleger seit jeher verstärkt aus Besorgnis vor einer Geldentwertung nach Alternativen zu Investitionen in klassische Anlageformen. Die Turbulenzen an den internationalen Kapitalmärkten der letzten beiden Jahre verstärken diesen Trend. Gefragt sind Sachwerte, die langfristig eine stabile Rendite bei einem möglichst niedrigen Verlustrisiko versprechen. Das Gesamtvermögen eines Anlegers soll durch eine möglichst breite Streuung der Anlagen in der Substanz geschützt werden.

Zu der Anlageklasse der Sachwerte zählen beispielsweise Immobilien, Schiffsbeteiligungen, Agrarland oder Forstflächen. Immer neue Auktionsrekorde und die zunehmende Bedeutung von Kunst als Anlageklasse haben auch Privatanleger auf den Kunstmarkt aufmerksam gemacht. Sie suchen nach Möglichkeiten, wie sie an der positiven Entwicklung dieses Marktes teilhaben können.

Die Kunstgeschichte und der Kunstmarkt lehren, dass sich die Qualität von Kunst letztendlich auch in steigenden Preisen ausdrückt. Der Wert der Kunst wurde schon in der griechischen Antike erkannt, hier hat der heutige Kunsthandel seine Wurzeln. Im Mittelalter und vor allem in der Renaissance entwickelte sich der Handwerker zum anerkannten Künstler, und seine Arbeiten wurden vom Klerus und aufstrebenden Bürgertum geschätzt. Die Kunst diente schon damals nicht ihrer selbst willen, sondern wurde als Prestigeobjekt und vor allem auch als Investitionsgut erkannt und als solches gehandelt. Kunstwerke wurden zunehmend zu einem bedeutenden Sammelobjekt, was auch steigende Preise zur Folge hatte. Im 19. Jahrhundert schließlich gibt es zahlreiche Beispiele, dass bedeutende Kunstwerke zum Inflationsschutz erworben wurden.

Auch für den heutigen Kunstsammler nehmen Qualität und Preis eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung ein. Eine spätere Wertsteigerung bestätigt den Sammler darin, dass er mit dem richtigen Gespür gekauft hat.

Diskretion rund um die Preisgestaltung von Kunst und ein enges Beziehungsgeflecht von Marktteilnehmern erschweren den Überblick. Durch die geringe Korrelation mit anderen Assetklassen und die guten Ertragschancen eignet sich Kunst zur Diversifizierung von Vermögensportfolien und gewinnt als Investment weiter an Bedeutung. Allerdings ist der Einstieg schwer, da der Kunstankauf und der Sammlungsaufbau viel Spezialwissen erfordern und eine langjährige Erfahrung voraussetzen.

Kunstwerke werden bisher kaum systematisch zur Diversifikation von Portfolien eingesetzt - abgesehen von einigen Pionieren im Kunstinvestment wie Großsammlern und einigen wenigen Unternehmen, die Kunsterwerb und Mäzenatentum miteinander verbinden. Für viele private Anleger und Anlageberater kann Kunst aber eine interessante Alternative sein, die nicht nur ein ästhetisches Vergnügen bietet, sondern auch eine beachtliche Rendite erwirtschaften kann. Kunstanlageexperten empfehlen, 5 bis 10 % eines Vermögens in Kunst zu investieren. Dieses Bild spiegelt sich auch seit einigen Jahren im jährlich veröffentlichten World Wealth Report wider, hier liegt das durchschnittliche Investment aller HNWIs in Kunst bei ca. 8 %. Wer diese Zielsetzung verfolgt, sollte sich auf jeden Fall professionell beraten lassen.

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage entwickeln Banken und Investmenthäuser verstärkt Beteiligungskonzepte an Kunst für Investoren. Die Höhe der Beteiligung kann von einigen tausend Euro bis hin zu mehreren hunderttausend Euro bei sogenannten "Club Deals" reichen, also Anteilsplatzierungen für eine sehr überschaubare Anzahl von Zeichnern. Die Laufzeiten sind meist langfristig ausgelegt, in der Regel über 10 bis 15 Jahre. Als Struktur der Anlage dient zumeist ein geschlossenes Fondskonzept. Eine für den Beteiligungsmarkt verhältnismäßig neue Anlageklasse stellen Kunstfonds dar, die ausgezeichnete Werke anerkannter Künstler erwerben.

Wie in anderen Anlageklassen auch ist die Expertise des Fondsmanagements entscheidend. Im Fall von Kunstfonds sollte das Management kunsthistorisch ausgebildet sein und über eine fundierte langjährige Erfahrung mit Käufen und Verkäufen auf dem internationalen Kunstmarkt verfügen. Erfolgversprechend ist, nur in qualitätsvolle Arbeiten von Künstlern mit einem ausgezeichneten Werkcharakter zu investieren. Nicht jedes Werk eines renommierten Künstlers ist im gleichen Maße wertvoll.

Die erzielten Ergebnisse aller internationalen Kunsttransaktionen der letzten Jahre zeigen, dass eben nur für die besten Kunstwerke auch die höchsten Preise bezahlt werden. Daher muss das Qualitätskriterium für das Fondsmanagement an erster Stelle stehen. Im Investmentkontext ist es entscheidend, ein einzigartiges Portfolio ausgewählter Kunstobjekte aufzubauen, die durchgängig am Markt begehrt sind.

Anleger sollten zudem auch auf den Ausweis eines sorgfältigen Bewertungs- und Einkaufsprozesses (Due-Diligence-Prüfung) durch das Management achten, der nur durch erstklassige Experten sichergestellt werden kann. Die Verwaltung eines sehr teuren und seltenen klassischen Automobils würde man sicher auch nur einem anerkannten Experten überlassen und nicht einem Tankstellenbetreiber, der im weiteren Sinn auch in der Automobilbranche tätig ist.

Kunst ist nicht nur eine Investition, sondern kann auch ein Konsumgut mit emotionaler Dividende sein, weil es sich quasi um eine "anfassbare" Anlage handelt, die, je nach den Bestimmungen des Fonds, auch einmal im privaten Wohnzimmer seinen Platz finden kann und den Besitzer tagtäglich erfreut. In diesem Fall einer privaten Verwendung eines Kunstobjektes aus dem Anlagebestand eines Kunstfonds werden Ausleihgebühren fällig, ohne dass das Kunstwerk selbst gekauft werden muss.

Heute schließt sich der Kreis, wenn kompetent verwaltete "Art Capital Fonds", die derzeit noch rar gesät sind, mit einer professionellen Investmentstruktur die Passion des Kunstsammelns mit langfristig aussichtsreichen Renditeentwicklungen verbinden. Der World Wealth Report beobachtet diesen Prozess und erkennt zunehmend auf Anlegerseite die sogenannten "Investor-Collectors", den Typ Sammler, der die Freude an der Kunst mit der Wertanlage in Einklang bringt. Kunst kann somit in einem gut aufgestellten Investitionsumfeld nicht nur den Kunstfreund, sondern tatsächlich auch den Investor glücklich machen.

 

JÜRGEN SCHELHORN FINE ARTS LEIPZIG

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